Unsere Fahrzeuge

 

Hilfeleistungs-Löschgruppenfahrzeug HLF 20/16hlf2016

Eines der wichtigsten Merkmale dieses Löschfahrzeugs ist ein im Fahrzeug eingebauter Löschwassertank von 1.600 l Inhalt mit einer Schnellangriffseinrichtung. Schnellangriffseinrichtung bedeutet, dass ein formbeständiger Schlauch immer angeschlossen ist und somit sofort einsatzbereit ist. 

Wasserführende Fahrzeuge, wie das HLF, sind besonders bei Bränden ausserhalb der Ortslage von entscheidender Bedeutung, da hier in aller Regel keine ausreichende Wasserversorgung vorhanden ist. 

Das HLF 20/16 ist weiterhin mit einem 14 kVA-Stromerzeuger und einem fest eingebauten Lichtmast mit 2 Flutlichtstrahlern von jeweils 1000 W Leistung ausgerüstet. Damit können wir jederzeit und überall elektrische Energie und Licht erzeugen. 

Als Ersteinsatzfahrzeug bei Verkehrsunfällen (VU) ist das HLF 20/16 mit entsprechenden Gerätschaften ausgerüstet. Hierzu zählen u.a. ein Hydraulikpumpenaggregat, Spreizer und Schneidgerät sowie drei Rettungszylindern, die das Befreien eingeklemmter Personen aus Fahrzeugen ermöglichen. Diese Ausrüstung wird durch eine Rettungsplattform, einer Art Schnellbaugerüst, ergänzt, welche insbesondere bei LKW-Unfällen die Rettungsarbeiten deutlich erleichtert. 

Das HLF ist, wie auch alle anderen Löschfahrzeuge, mit vier Atemschutzgeräten ausgestattet. In Verbindung mit der persönlichen Schutzausrüstung (Brandschutzbekleidung) ist es uns somit möglich die Menschenrettung und Brandbekämpfung auch im Inneren des brennenden Gebäudes durchzuführen. Zwei dieser Atemschutzgeräte sind im Mannschaftsraum verlastet, sodass sich der Angriffstrupp bereits während der Anfahrt fertig ausrüsten kann, und dadurch wertvolle Zeit an der Einsatzstelle gespart wird. 

Die Besatzung des HLF 20/16 besteht aus einer Gruppe (1/8). 

Anm.: Typ MAN 14.280 mit 206 kW (280 PS), Aufbau Iveco Magirus, Baujahr 2007. Die 20 bei HLF heißt, daß die eingebaute Pumpe 2.000 l Wasser pro Minute fördern kann. 16 steht für die Größe des Löschwassertanks von 1.600 l.

 

 

Löschgruppenfahrzeug LF 16 TSlf16ts

Das Löschgruppenfahrzeug LF 16 TS ist als reines Löschfahrzeug für größere Brandeinsätze konzipiert. Mit einer Vorbaupumpe (1600 l/min) und einer im Heck des Fahrzeugs eingeschobenen Tragkraftspritze (Ziegler PFPN 10-1000) ist eine ausreichende Löschwasserförderung gewährleistet. Zur Heranführung des Löschwassers an die Brandstelle sind auf dem Fahrzeug 30 B-Schläuche á 20 m, d. h. mit einer Gesamtlänge von 600 m, verladen. Auf dem Dach des Fahrzeugs wird neben der Steckleiter eine Schiebleiter mitgeführt, die das Retten und die Brandbekämpfung bis zu einer Einsatzhöhe von 12 m (3. Obergeschoss) erlaubt. 

Die feuerwehrtechnische Beladung ist für zwei Gruppen ausgelegt, die Besatzung besteht jedoch aus einer Gruppe (9 Einsatzkräfte). 

Das LF 16 TS wurde ursprünglich aus Mitteln des Bundes für die Einheiten des Zivil- und Katastrophenschutzes angeschafft und in der Gemeinde Schöffengrund stationiert. Mittlerweile ist das Fahrzeug in das Eigentum des Landes Hessen übergegangen, welches die Aufgaben des Katastrophenschutzes fortführt.

Anm.: Typ IVECO-MAGIRUS 90-16, Sonderfahrzeug mit 118 kW (160 PS), Baujahr 1988.

 

 

 

 

 

 

Rüstwagen RW 1rw1

Zur technischen Hilfeleistung größeren Umfangs wird der Rüstwagen RW 1 zusammen mit dem HLF 20/16 eingesetzt. Zur Ausstattung des RW 1 zählen hydraulische Winden, Hebekissen, Motorkettensäge, Anschlagmittel, ein hydraulischer Hebesatz usw. Von herausragender Bedeutung ist die eingebaute Seilwinde, die eine Zugkraft von 50 kN aufbringen kann. 


Dank des geländegängigen Fahrgestells kann der RW 1 auch in unwegsamem Terrain eingesetzt werden. 

Der RW 1 wurde ebenfalls durch den Katastrophenschutz des Bundes beschafft und konnte später durch die Gemeinde Schöffengrund übernommen werden. 

Anm.: Typ MERCEDES-BENZ UNIMOG U 1300 L mit 96 kW (130 PS), Baujahr 1984.

 

 

 

 

 

Tragkraftspritzenfahrzeug mit Wasser TSF-Wtsfw

Das TSF-W hat einen eingebauten Löschwassertank von 500 l, eine Schnellangriffseinrichtung mit einem formstabilen Druckschlauch und transportiert eine feuerwehrtechnische Beladung für eine Gruppe einschließlich einer Tragkraftspritze PFPN 10-1500 vom Typ Rosenbauer FOX III
(PFPN=Portable Fire Pump Normal Pressure mit 1500 l/min Förderleistung bei 10 bar Druck). 

Die Beladung ist in erster Linie für Brandbekämpfungen und technische Hilfeleistungen kleineren Umfangs konzipiert. 

Die Besatzung beträgt 1/5. 

Bei Kleinbränden kann, wie auch bei dem HLF, dank des mitgeführten Löschwassers auf das Aufbauen der Wasserversorgung verzichtet werden. Somit wird eine schnellere Brandbekämpfung ermöglicht. 

Anm.: Typ VW LT 50 mit 80 kW (108 PS), Baujahr 1983

 

 

 

 

 

Mannschaftstransportfahrzeug MTFVW-Bus T5

Dieser Kleinbus dient dem Personentransport und dem Transport von Zusatzgeräten. Er wurde auf Initiative des Vereins angeschafft und steht somit allen Abteilungen gleichermaßen zur Verfügung. Einsatz- und Übungsfahrten der Einsatzabteilung zählen ebenso zum Verwendungszweck des Fahrzeugs, wie auch Fahrten im Zusammenhang mit der Jugendfeuerwehr und der Transport von Musikern und Instrumenten des Blasorchesters. Das Fahrzeugs wurde aus Vereinsmitteln und du rch einen Zuschuss der Gemeinde Schöffengrund finanziert.
 
Seit Mitte 2011 löst es unser altes MTF, einen VW T4  ab. Das Fahrzeug ist bereits die dritte Generation MTF, welches durch unseren Verein angeschafft wurde.

 Anm.: VW-Bus T5, 9 Sitze,

 

Frühere Fahrzeuge:

Tanklöschfahrzeug TLF 16/25

TLF 16 25 Bild 2

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Magirus Deutz

(1980-2007)

 

Löschgruppenfahrzeug LF 8

LF 8

IVECO

 (1984-2004)

 

Mannschaftstransportfahrzeug MTF

MTF Iveco

IVECO Daily

(1988-1996)

 

Löschgruppenfahrzeug LF 16-TS

Magirus

(1964-1988)